Wenn Mama mal krank ist…

Hallo ihr Lieben,
nun wird meine kleine Maus bald schon 2 Jahre alt und bisher hat es mich noch nie wirklich erwischt mit Krankheiten. Aber einmal musste das ja auch mal eintreffen. Und das tat es gestern und das richtig! Am morgen war ich noch arbeiten, hatte am Abend zuvor schon leichte Halsschmerzen. Da mich aber eigentlich kaum was aus der Bahn wirft, habe ich mich davon nicht beeindrucken lassen. Also Freitag morgen auf zur Arbeit. Aber schon kurze Zeit später merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich fühlte mich richtig komisch, bekam Quarkbeine und musste mich immer wieder absetzen. Da ich aber meine Zeit voll beenden wollte, versuchte ich weiter zu arbeiten. Aber es ging mir immer schlechter, Schüttelfrost kam auf. Irgendwann legte ich mich schon zum Päuschen machen auf den Boden. Alles half nichts, ich musste 15 Minuten eher gehen. Im Auto hatte ich zum Glück noch ein Jäckchen von mir Rum liegen, denn ich fror abartig. Ich, die eigentlich immer schwitzt, fror. Schon das ist für mich ein Zeichen, dass was nicht stimmt. Endlich zu Hause angekommen, gleich mal Fieber gemessen, zu dem Zeitpunkt 38,3°C und mich aufs Sofa unter die Decke geknallt. Natürlich versteht meine Tochter noch nicht so richtig was da mit Mama los ist und möchte trotzdem bespaßt werden und turnt munter auf einem rum. Da Papa aber zum Glück noch ein wenig zu Hause war, bis er zur Arbeit musste, konnte er sie noch ein wenig beschäftigen. 
Etwa eine halbe Stunde später fühlte ich mich immer schlechter. Mein Mann brachte unsere Tochter dann zu meiner Oma als er zur Arbeit los musste, da ich einfach nichts machen konnte. Da zeigte das Fieberthermometer schon knapp über 39°C an. Da ich kein Freund von gleich was einwerfen bin, wollte ich es erst mal so versuchen. Hab es mir einfach auf dem Sofa bequem gemacht und hab versucht zu schlafen. Nun geht das gar nicht so einfach wenns ständig im Rücken schmerzt und man von Kälteschüben und kurz darauf gefolgt von Hitzeschüben geplagt wird. Man friert und dann wieder schwitzt. 
Meine Oma hat zum Glück bis abends, kurz bevor es dann auch Bettgehzeit für meine Tochter ist, durchgehalten 🙂 Ich hätte wirklich nicht gewusst wie ich das hätte schaffen sollen. Mein Kreislauf hing total in den Seilen. 
Meine kleine Zuckermaus war dann aber so lieb. Sie hat sich dann noch zu mir aufs Sofa gelegt und ist ganz ruhig und friedlich auf mir eingeschlafen. So konnte ich sie einfach nur noch ins Bett bringen und mich grade dazu. Allerdings habe ich mir zur Nacht dann doch mal eine Paracetamol gegönnt, da das Fieber einfach nicht runter wollte und die Schmerzen mich einfach nicht schlafen ließen. 
Heute morgen wurden dann Mama und Papa ganz herzlich vom Töchterchen im Bett wach geknuscht. Luftküsse wurden auch noch fleißig verteilt. Da hüpft das Herz vor stolz!
Ich bin so unendlich dankbar, dass meine Oma in ihrem hohen alter, dass gestern geschafft hat. Und auf meine kleine Maus, dass Sie am Abend so lieb und ruhig und überhaupt nicht mehr fordernd war. 
Also ich bin wirklich kein Mensch der schnell jammert oder der beim kleinsten ziehen irgendwo gleich Bettruhe einhält. Ich habe oft Rückenschmerzen, kann mich kaum bewegen, ziehe aber trotzdem meinen Tagesplan durch, mache die Wäsche, räume auf, gehe mit meiner Tochter raus. 
Aber das gestern hat mich echt mal so richtig flach gelegt. 
Hoffentlich nich so schnell wieder!
 
Eure Grinsekatze,
Nicole

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