Unser 2. Sonnenschein ist da – Geburtsbericht

Hallo meine Lieben,

nun sind wir zu viert <3

IMG_0089Unser 2. Sonnenschein Lea hat am Samstag den 12.09.2015 um 17:27 Uhr ganz rasant das Licht der Welt erblickt.

Am Freitagmorgen war ich noch mal bei 1 Tag über dem errechneten Entbindungstermin bei meinem Frauenarzt und alles sah einfach nur bestens aus. Und so gar nichts deutete darauf hin das es bald mal los gehen könnte… Also frustriert nach Hause und Gedacht; ich werde noch ewig schwanger sein. Samstagmorgen sind wir dann noch mit meiner Oma knappe 45km weit weg gefahren um schnell etwas zu besorgen. Ohne einen Gedanken daran zu haben, dass es ja auch losgehen könnte… Auf dem Rückweg haben wir dann bei meiner Oma zu Mittag gegessen und ich wurde grantig weil ich auf einmal so ein leichtes Unterleibsziehen hatte. Ich wollte heim aufs Sofa. Dort setzte ich mich an meinen Blog weil sich die Berichte stapelten (und das tun sie jetzt leider in dem Fall immer noch^^)… Mein Mann ist dann noch mit unserer Tochter einkaufen damit ich genug Ruhe dafür hatte. Schon da fing ein regelmäßigeres leichtes ziehen im Unterleib an. Ich habe es nicht als Wehen empfunden und mir nichts dabei Gedacht. Das war so um ca. 14 Uhr. Da ich aber beim Schreiben dann doch immer wieder wenn so ein Schmerz kam pausieren musste, habe ich mir schnell eine Wehenapp herunter geladen. Erst mal versucht die App zu verstehen und einfach mal die Zeiten gestoppt. Aber konnte daraus keinen Schluss ziehen.. Nun gut, auf Rat einer Freundin bin ich um kurz vor 16 Uhr rum mal in die Badewanne zum berühmt berüchtigten Wannentest. Und ja die Schmerzen liesen in der Wanne wenn sie kamen nicht nach. Ich dachte ich kann trotzdem noch eine Runde in der Wanne sitzen bleiben und relaxen, aber es wurde dann doch so schmerzhaft das mein Mann mich wieder aus der Wanne raus fischen musste. Und ab da war klar, das sind doch wehen. Bis dahin waren sie für mich immer noch gut auszuhalten und noch gar nicht als Wehen angesehen. Aber nach dem ich mich wieder anzog und es doch immer kürzer im Abstand wurde mit den Wehen, rief mein Mann meine Oma an damit diese unsere kleine Tochter abholt. Und kurz danach rief er schon mal in der Klinik an. Er gab der Hebamme durch, dass die Wehenabstände so ca. all 5-6 Minuten wären (beim 2. Kind). Die Hebamme meinte wir sollten uns auf den Weg machen. In der Klinik angekommen durfte ich gleich mal in den Kreißsaal und mich positionieren. Die Hebamme hatte nach dem Anruf gleich schon alles her gerichtet, da für sie klar war, dass kann nicht sehr lange gehen. Sie hatte sogar die Befürchtung dass wir es gar nicht rechtzeig schaffen. Für einen Ultraschall war keine Zeit mehr. Der Muttermund war schon 6-7 cm offen bei Ankunft. Auch der Zugang musste nun zügig gelegt werden, auf hoffen das es noch bis zur Entbindung reichte. Denn eigentlich sollte ich noch eine Antibiotikadosis vor der Entbindung bekommen. Nun gut, wir waren gerade mal wenn es hoch kommt 45 Minuten in der Klinik, da kam unsere kleine Maus schon auf die Welt <3 Unglaublich schnell ging das Ganze. Ich dachte die Hebamme möchte mich vereiern, als sie beim 3. Mal Untersuchen meinte; so bei der nächsten Wehe pressen sie mal schön mit. Ich schaute meinen Mann an und war etwas geschockt.
Dieses Mal verlief bei der Geburt zum Glück alles soweit komplikationslos. Die Plazenta kam ohne Probleme. Ich hatte keine Verletzungen. Und dem Mäuschen ging es auch blendend. Ich fühlte mich eine Stunde nach der Geburt schon wieder Fit wie ein Turnschuh und hätte große Lust gehabt einfach mit meinem Mann und dem Würmchen nach Hause zu gehen. Da ich aber eine Infektion hatte musste ich mit der kleinen Maus mindestens 3 Tage zur regelmäßigen Überwachung von Lea in der Klinik bleiben. Die erste Nacht schlief ich eigentlich kaum. Das lag aber nicht an meiner Tochter sondern daran, dass ich die Schnelligkeit der Geburt noch immer verarbeiten musste. Ich war voller Adrenalin und meine Gedanken kreisten. Ich wollte ja nach der Badewanne noch gar nicht wirklich los fahren, dachte ich setz mich noch mit meiner Oma hin bissel quatschen. Mein Mann hatte zum Glück etwas gedrängt. Denn der Verkehr in die nächste Ortschaft zur Klinik ist meistens auch sehr dicht. Wenn ich denke, ich hätte wirklich noch gewartet… 😀

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<3 Ich könnte Sie den ganzen Tag bestaunen und knuddeln <3

Und das erste Mal habe ich direkt nach der Geburt den Gedanken an eine 3. Schwangerschaft nicht ganz ausgeschlossen^^ Nach Hannas Geburt war es für mich unvorstellbar noch mal an ein weiteres Baby zu denken. Aber jetzt erst mal die 2 Mädels groß werden lassen 🙂

2015-09-17 15.24.44Lea ist (noch) so ein pflegeleichtes Baby. Seit wir zu Hause sind hat sie kaum geweint oder ist kaum am Schreien. Ihre Devise; essen, schlafen, Windel pupsen, usw. Die ersten Tage mussten wir zwar sehr viel stillen da ja noch kein Rhythmus drin ist. Aber auch das hat sich nun sehr gebessert. Die letzten 2 Nächte kam sie nur 2x zum stillen. Wahnsinn! Nun gut, die Milchbar tut dafür dann etwas weh nach so langer Stillpause in der Nacht^^ Aber ich bin so glücklich das es mit dem stillen klappt. Denn bei meiner Tochter war das alles nicht so einfach durch die Komplikation nach der Geburt und der Not-OP. Aber wie sagte meine Hebamme zu mir; das erste Kind muss alles erst mal Vorbereiten, hat die Vorarbeit zu leisten. Beim zweiten läuft dann alles einfacher 🙂

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Das letzte Bauchfoto, ein Tag vor der Geburt <3

Eure Grinsekatze,

Nicole

 

One thought on “Unser 2. Sonnenschein ist da – Geburtsbericht

  1. Wie wundervoll dein Bericht ist und das alles so super geklappt hat.
    Das macht mir ja Hoffnungen darauf das bei mir dann auch alles so klappt.
    Hab zwar keine Angst, aber ein paar Dinge schwirren mir zu einigen Themen im Kopf herum.
    Liebe Grüße Marie

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