Hochzeitsfest und die lieben Kinder

Hallo ihr Lieben,

hach war das eine schöne Feier! Aber ich habe ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet. Letztes Wochende war die kirchliche Hochzeit meines kleines Cousins. Klein! Das war er mal. Aber für mich bleibt er immer mein kleiner, schnuckliger Cousin. Ihm stehe ich sehr nahe. Wir haben in unsere Kindheit sehr viel Zeit zusammen verbracht. Unsere Mütter sind so ziemlich vom gleichen Schlag. Nicht unbedingt auf das Positive bezogen. Aber darüber wollen wir hier jetzt nicht reden. Und nun ist er verheiratet. Mit einer wirklich wunderbaren Frau! Ich bin sehr froh darüber das er sie nun an sein Leben gebunden hat. Hört sich irgendwie fies an. Aber ich meine das natürlich im Guten! Sagen wir lieber zu einem gemeinsamen Leben gebunden hat.

Ich gehe an solche goßen Feste ja meist auch mit einem etwas mulmeligen Gefühl. Und das nur wegen meiner Kinder. Die so wirklich ganz brav sind, aber eins quengelt dann halt doch mal gerne dazwischen. Und das dann meistens in den Momenten wo es still sein sollte. Zur Trauung zum Beispiel. Und da unsere kleinste Motte einfach nichts ruhig sitzen lässt weil sie die Welt in jeder Sekunde im Schnellschritt erkunden möchte, war das in der Kirchenbank sitzen und warten natürlich doof! Sehr doof. Und dann noch zu der ungünstigen Mittagsschlafzeit. Da trafen zwei Sachen aufeinander. Ich zählte, leider, schon die Minuten bis es um war und wir uns aus den Bänken erheben und raus konnten. Aber es ging dann doch recht gut. Wir hatten im sitzen zwar akrobatische Armleistungen und Festhaltekünste bewiesen und hatten gleichzeitig ein kleines Training. Der Schweiß lief dabei. Und oh mein Gott! Die Braut war wunderschön! Das noch schnell hier angemerkt.

cofNach der Trauung gab es einen kleinen Aperitif im Garten hinter der Kirche und dann ging es in eine gemütliche, etwas abgelegene Scheune zum Feiern. Für Leser die vielleicht hier aus meiner Nähe kommen – Festscheune Hagnauer Hof in Waldshut-Tiengen/Hagnau. Fand ich sehr gut! Die Kinder konnten ohne Bedenken draussen rum toben. Autos fuhren dort sehr selten vorbei. Für die Kinder wurde auch etwas geboten. Es gab eine Schatztruhe in der Schätze gefunden werden konnte.

20160716_170913Hanna fand das obermegaspitze! Natürlich. Schließlich gab es darin schöne „Edel“-Steine (so nannte sie Hanna). Das Highligt war glaube ich aber defintiv der Esel auf dem die Kinder, die wollten, eine Runde drehen durften. Hanna war da natürlich sofort dabei!

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Auch die Braut musste da durch. Sie wurde auf den Esel gesetzt und der Bräutigam zog seine Frau von dannen. Für die Erwachsenen gab es ebenfalls Spiele oder nennen wir es ein Untehaltungsprogramm. Hört sich besser an. Pfeil und Bogen schießen, Axt (oder Beil?) werfen und Münzen schlagen. Eine Fotowand stand aufgebaut an der man nach Lust und Laune grimassen schneiden konnte.

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Und das Essen, mhhh fein. Es gab Kuchen in Mengen. Ich habe dafür am Abend vorher auch noch in der Küche gestanden und einen Marmorkuchen mit extra Nutellafüllung gebacken. Sollen ja alle was auf die Hüften bekommen. Leute ich sag es euch! So wird das nichts mit ein paar Kilos weg bekommen! Denn die nächste Hochzeit steht auch schon wieder in den Startlöchern. Und an solchen Tagen ist das Letzte an was ich denken möchte, verzichten! Und kennt ihr das wenn man am liebsten einfach von allem probieren möchte? Ich kann mich bei so großen Angeboten einfach kaum entscheiden. Die Vorspeise und der Hauptgang war auch nicht zu verachten. Das Dessert habe ich wie bei der letzten Hochzeit meiner Cousine wieder einmal verpasst. Wenigstens die paar Kalorien gespart. Warum? Wegen der Kindern. Oder nein sagen wir so, bei der letzten Hochzeit war es mein Mann der einfach nach Hause wollte. Ok, der Mann zählt manchmal ja auch noch zum Kind, oder. Und dieses Mal hatte, zu meiner großen Verwunderung, die goße Tochter absolut keine Lust mehr. Tja, also hieß es Krempel zusammen packen und nach Hause. Hach, dabei hätte ich so gerne noch eine Weile mit gefeiert! Nun gut, so läuft das mit Kindern manchmal einfach. Man richtet sich nicht mehr nur nach einem selbst, sondern eben auch nach den Kindern. Und so war der Tag für uns um kurz vor 23 Uhr beendet. Denn zu Hause wanderten wir auch gleich ins Bett hinterher. Irgendwie schafft einen sowas selbst auch sehr. Und da am Sonntag auf mich noch arbeit an der Nähmaschine erwartete, war es vielleicht auch gar nicht schlecht nicht noch bis in die Puppen mit gefeiert zu haben.

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Denn dann wäre es mit Sicherheit nichts mehr geworden mit dem nähen, sondern der Kater hätte mich auf dem Sofa festgehalten.

Eure Grinsekatze,

Nicole

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